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Nummer Eins der Woche

Von Nataly Bleuel und Boris Herrmann

Nummer Eins der Woche  50 Kommentare

Nummer Eins der Enttäuschungen: Lana del Rey

Für Gemächliche und solche, die keine Hypes mitmachen.

Von Nataly Bleuel

Vielleicht ist der Hype schon wieder vorbei, dann weiter zum Nächsten. Aber noch ist Lana del Rey überall. Und man fragt sich: Warum nur?

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Die Tür geht auf und eine Frau kommt herein, sie sieht aus wie eine Mischung aus Rita Hayworth und Nancy Sinatra. Sie schlägt ihre beschwerten Lider lasziv nieder. Eben muss noch eine Träne über ihre Oberlippe gekullert sein. Die Lippe hat irgendwie einen Schlag abbekommen, es ist ein aufgeblähtes, markantes Markenzeichen. Und dann singt sie. Sie hat eine sehr eigenwillige und verheißungsvolle Stimme: zwischen Delirium, Depression und Nachtigall. Die Lieder hören sich an, als hätte ein Verhaltensforscher alles in einen Text geschmissen, mit dem man sämtliche Schwellkörper dieser Erde zum Pulsieren bringen kann. Die Texte sagen: Ich bin deine Lolita, nimm’ mich hart ran, sonst muss ich noch mehr Valium einschmeißen und dann huch! Es ist ein mega-reaktionäres Frauenbild. Mit aggressiv passivem Sex. Die Stimme sagt: Ich kann noch mehr, ich könnte auch gefährlich werden. Es ist kein austauschbares Gepiepse. Das ist das Besondere an ihr.

 

Die Fakten sind so: Im Sommer stellt eine junge Frau aus New York zwei selbst gebastelte Songs auf Youtube. Millionen Menschen finden die gut. Die natürliche Lizzy Grant als All-American-Girl mit Jeans, Shirt und Medium-Size-Lippe kam nicht so gut an. Es wird eine Verheißung, die man nicht mehr als Hype bezeichnen kann. Sondern eine Art hysterischer Feuersturm auf allen Kanälen, bis hin zum heute journal. Offenbar sehnen wir uns nach dem Biedermeier der 50er und der Verruchtheit einer Frau, die gepflegte Klasse hat, ondulierte Haare, bestimmt ein Geheimnis und ganz viel laszive Leidensbereitschaft. Also wird “Lana del Rey” aus Traumschaum geboren wie eine Retro-Aphrodite: Cuba, Cadillac, Cocktails, alles in Mint mit Lollipop.

 

Dann hat die Plattenfirma Universal ein Album veröffentlicht. Und Lana del Rey hatte ein paar Auftritte. Jetzt sind ist Desillusionierung groß. Und die Reaktionen oft so persönlich wie die von enttäuschten Liebhabern. Schon lässt Lana del Rey verlauten, sie wolle kein Album mehr machen.

 

Was ist passiert?

 

Musikalisch: Das Album ist daneben. Weil es diese eigenwillige Stimme in einer Suppe aus, in diesem Fall atmosphärisch unpassenden, zeitgenössischen Mainstream-Klängen, ertränkt. Und ihr so fast jeden Zauber austreibt. Weil man sie für die breite Masse zähmen wollte? Offenbar fehlt es der Sängerin an künstlerischem (Selbst-)Bewusstsein, das etwa eine Amy Winehouse musikalischen Kompromissen gegenüber widerständiger gemacht hat.

 

Darstellerisch: Lana del Rey fehlt die Klasse, die sie verheißt. Zumindest live. Jemand, der sich auf einen Thron zwischen lebendigen Tigern präsentiert wie eine Diva, sollte sich aufrecht elegant und souverän bewegen. Lana del Rey wirkt so unsicher und ungelenk, dass man sich seiner eigenen Erwartungen zu schämen beginnt. Es ist, als hätte sich ein kicherndes Mädchen in die Pose einer Diva geworfen.

 

Technisch: Diese Frau funktioniert nicht als Ikone. Der Pop spielt mit Bildern. Madonna hat den weiblichen Rollenwechsel perfektioniert. Sie gab die Femme Fatale, die man in ihr sehen wollte. Da war nichts echt oder natürlich. Und dieses selbstbewusste Spiel mit Erwartungen, vor allem mit den männlichen, an ein Frauenbild, hat ihr eine subversive Macht verliehen. Sie war das handelnde Subjekt, sie hatte ihr Image in der Hand. Deswegen war Madonna sogar für Feministinnen vorbildlich. So wie Lady Gaga es heute für manche ist. Schade ist, dass die beiden so wenig Stimme haben. Eine Frau mit einer Stimme tut nicht nur der Musik gut. Sondern auch dem Selbstbewusstsein. Eine Frau mit Klasse wahrt ein Geheimnis. Ein Souverän will nicht für seine Natürlichkeit geliebt werden. Lana del Rey hätte bewusst die Lana-Lita mit dicker Lippe riskieren können und bewusst Erwartungen enttäuschen können. Das war die Verheißung. Jetzt ist da Desillusionierung – und die Aufregung groß.

 

Muss man das der Künstlerin, die mal als Lana del Rey bekannt gewesen sein wird, anlasten? Sie mit Spott und Schmähungen überziehen; im Netz auch bekannt als „Shitstorms“? Oder doch eher die beschuldigen, die sich mit Images, Hypes und Musik auskennen sollten: Plattenfirma, Management? Oder muss man das unserer eigenen Bereitschaft zurückführen, uns auf einen Hype einzulassen? Der auf reaktionären Prämissen beruht?

 

Vielleicht ist Lana del Rey ein Beispiel dafür, dass Netzphänomene nicht einfach in die Welt außerhalb zu übertragen sind? Möglicherweise waren die beiden Videos auf Youtube das einzig angemessene Medium, um die Message von Lana del Rey zu vermitteln: Bisschen dünn vom Image her. Aber singen kann sie. Bei Rita Hayworth war es umgekehrt. Sie hatte Klasse, aber keine Stimme. In echt hieß sie Margarita Carmen Cansino. Und ihr Gesang wurde für den Film von Sängerinnen nachsynchronisiert.

Kommentare

  • Marc ™

    Danke dafür.
    Mir wurde der Name das erste Mal irgendwo im Netz um die Ohren geworfen. Später war der Name ja fast überall zu lesen. Also schaut man sich dann auch die Videos mal an.
    Ehrlich gesagt: da habe ich mir deutlich mehr erwartet.

    Aussehen: ist halt Geschmacksache. Nicht mein Geschmack, aber gleichzeigt bei Musikern auch nebensächlich (für mich)
    Stimme: was für einer Stimme? Weder unverkennbar, noch sonst irgendwie einzigartig.
    Musik: Eintopf. Schmeckt meist, aber man weiß nicht nach was.

    Diese Frau ist nur ein Hype. Ende.

  • carl

    “Es ist, als hätte sich ein kicherndes Mädchen in die Pose einer Diva geworfen.”

    Wenn schon zitieren, dann Quelle (juliette Lewis, Twitter) kenntlich machen – oder mit Guttenberg Torte essen gehen.

  • t3

    gergrgre

  • tontraegerhoerer

    Lana Del Rey muss einem ja geradezu leid tun, wenn ihr solche Erwartungen aufgebürdet werden und sie diese dann – oh Wunder – nicht erfüllen kann. Lolita, Madonna, Lady Gaga, Rita Hayworth, bei diesen Vergleichen hätte Miss Grant mindestens eine Mischung aus “Thriller” und “Dark Side of the Moon” präsentieren müssen.
    Es ist u.a. genau diese Art der kurzsichtigen und schnelllebigen, mit etwas Pop-Allgemeinbildung gespickten Kritik, die Musikkonzerne dazu drängt, Veröffentlichungen zu beschleunigen, solange das Image des Künstlers/der Künstlerin noch positiv bewertet wird, bevor die gegenteilige Berichterstattung in Form des “Runterschreibens” beginnt – wie es hier wunderbar vorgeführt wird. Wenn man sich unter Berücksichtigung der hier gestellten Hoffnungen und Anforderungen die ersten Alben von Madonna oder Amy Winehouse anhört, kann man sicher sein, dass auch diesen Damen keine rosige Zukunft vorausgesagt worden wäre.
    Natürlich verstärkt Lana Del Rey mit ihren widersprüchlichen Interviews und Inszenierungen die mediale Tendenz, am besten minütlich neue Nachrichten liefern zu können, dennoch hätte ich mir ein wenig mehr Geduld, Übersicht und Unaufgeregtheit an dieser Stelle gewünscht.

  • michael

    Quark, Lana ist großartig!

  • LDRF

    mein Gott, was muß die Frau Autorin für ein Selbstbewußtsein haben ?
    Es geht wohl gegen null.
    20 mal die Lippe zu erwähnen muss reichen um GROSSARTIGE Musik
    mies zu machen.
    Nein, liebe Schreiberin, Lana mag in vielen Dingen unperfekt sein,
    ihre Musik ist es keinesfalls.

  • nbg

    So einen Artikel hätte ich der “BILD” zugetraut aber nicht euch… das album ist in der breite viel besser als “back to black” von amy winehouse und weit entfernt von dem mainstream wie ihn zB lady gaga bietet. Warum soll sie denn Selbstbewusst auftreten? In ihren songs zeigt sie ja eigentlich dass sie oft verletzt wurde. Muss man das mädel denn schon wieder so zerreissen? Wenn euch die Musik nicht gefällt, dann schreibt das! Aber nicht so einen Müll!

  • Ludwig L

    Hört sich verdammt nach dem Neid der nataly an?!!!!
    - immer das selbe

  • Dirk

    Ich geb ihr trotzdem mein Herz. Finde sie herausragend aus der Masse quitschender und hüpfender Sängerinnen. Auch wenn sie dass jetzt wie Ketzerei anhört: Finde sie besser als Adele. Die strengt sich zwar auch gut an bei ihren Auftritten, trifft jeden Ton und versucht Emotionen rüber zu bringen, aber erreichen tut sie bei mir damit überhaupt nichts. Genauso wie Katherine Jenkins. Klasse Sängerin. Aber irgendwas fehlt.
    Lana dagegen trifft genau die richtigen Töne bei mir, obwohl sich ihr Stimme das ein oder andere mal nicht perfekt anhört, sie nicht auf der Bühne herum springt, sondern im Gegenteil eher ruhig herum steht.
    Amen… :-)

  • Simon

    Erstmal.ihr Artikel ist echt super,aber Lady GaGa zu unterstellen,dass sie keine Stimme hat,ist völlig falsch!Haben sie sie einmal live gesehen?Anscheind nicht…

  • Werner

    Danke für den Kommentar. Es tut gut, endlich mal eine ehrliche und begründete Meinung zu diesem von vorne bis hinten gefakten Event zu lesen. Hoffentlich ist der Hype um dieses Girlie bald vorbei.

  • Dethe

    Am Anfang war der Song. Der kam an, und keiner fragte nach dem Aussehen der Interpretin. Der Song heisst “Video Games” – und vielleicht ist es präzise das, was jetzt veranstaltet wird. Was bleiben wird: ein bemerkenswert eindringlicher Popsong.

  • udo

    lana ist ein teufelsweib und sie ist keine illusion. liebt sie einfach und geht schwmmen

  • hacky

    Offenbar hat die Süddeutsche ein Problem mit Lana del Rey. Schon in der Tageszeitung fand sich Ende Januar ein Verriss der jungen Sängerin. Nun ein neuerlicher Angriff, der leider ins polemische abrutscht. Musik ist Geschmacksache. Und wer die Musik von Lana del Rey mag, kann über diesen Beitrag nur den Kopf schütteln. Ernst nehmen, kann ich ihn sicherlich nicht. Blue Jeans ist für mich einer der besten Songs der letzten Jahre. Die Vielfältigkeit der Stimme, die schlagartige Veränderung des Ausdrucks, die souveräne Gestaltung verschiedener Tonlagen – es ist faszinierend. Endlich gibt es nach Katie Melua wieder eine Sängerin, die eine außergewöhnliche stimmliche Klasse hat. Wie sie in Blue Jeans differenziert ist einfach ergreifend, da geht mir schon mal ein Schauer über den Rücken. Richtig ist: In den bei youtube eingestellten Live-Auftritten singt sie anders. Möglicherweise fehlt hier tatsächlich etwas Routine, vielleicht ist es etwas zu viel Lampenfieber, sprich: Nervosität. Aber auch in diesen Auftritten wird die besondere Stimme hörbar.
    Sicherlich überzeugen nicht alle Songs der CD “Born to Die”. Aber mal ehrlich: Welches Album überzeugt schon durchgängig? Die meisten Pop-Alben enthalten drei bis vier wirklich hörbare Stücke, der Rest ist mehr oder weniger Müll. Also, liebe Journalistinnen und Journalisten, die Ihr gerne Meinung macht: Meßt bitte nicht mit zweierlei Maß, hört mal intensiver in die Musik rein, besorgt Euch mal einen Klavierauszug und fangt mal an, die Musik zu analysieren. Vielleicht kommt dann etwas heraus, dass einen Fan dieser Musik eher überzeugt als dieser Beitrag.

  • Alles egal!

    Alles egal, es gibt soviel kaputte Stars, der Abgesang kommt zu früh. Selbst, wenn Fans der ersten Stunde sich abwenden, mit der Stimme und der lasziven Optik wird es weitergehen!

  • Franz

    Ganz genau, die kann gut, sehr gut singen, und um das geht es doch.

  • karl

    Lange konnte sich niemand so ausführlich mit Musik beschäftigen,
    wie in dieser Abhandlung.

  • Bastesque

    Mein erster Gedanke zu diesem Artikel: “Ja, genau so ist es und genau so kann der Artikel auf so ziemlich jedes künstlich erzeugte Image dieser Tage angewendet werden!” Mein zweiter Gedanke: “Ich höre Indie…das geht mich zum Glück überhaupt nichts an!” ;)

  • Niklas

    So einen verquasteten Quark kann natürlich wieder nur eine Frau über eine Frau schreiben. Da möchte also jemand Musik machen und tut das auch erfolgreich und gut, aber wehe, wehe wenn die Tante von der Süddeutschen einen ins Visier nimmt und einem ungefragt alle Maßstäbe in Sachen Gesellschaft und Showbiz – von Feminismus bis Popkultur – um die Ohren haut.
    Es wäre ja auch ene Schande, wenn man Musik als etwas sehen würde, das man einfach genießt oder es lässt. Dann würde ja eine ganze Industrie von überflüssigen Kommentatoren ihren Job verlieren …

  • Conrad

    liest hier irgend Jemand korrektur? der text strotzt ja nur so vor tippern. teilweise wird die logik des textes in frage gestellt.

    bspw:
    “Die Fakten sind so: Im Sommer stellt eine junge Frau aus New York zwei selbst gebastelte Songs auf Youtube. Millionen Menschen finden die gut. Die natürliche Lizzy Grant als All-American-Girl mit Jeans, Shirt und Medium-Size-Lippe kam nicht so gut an. Es wird eine Verheißung, die man nicht mehr als Hype bezeichnen kann. Sondern eine Art hysterischer Feuersturm [...]”

    finden gut vs. kam nicht so gut an vs. feuersturm?

  • Eric

    Ganz ehrlich – wäre dieser “shitstorm” aus den USA nicht so bekannt geworden, hätte es hier null Diskusion gegeben. Das mega-reaktionäre Frauenbild würde in Deutschland geschätzten 95% der Hörer ihrer Lieder überhaupt nicht auffallen, weil eben gleiche Hörerschaft die Texte überhaupt nicht versteht. Das war und ist hier schon immer so.

    Und ist es ein Gottesgesetz, daß alle Frauen des Pop als ultrastarke Hier-komme-ich Powerfrauen abgehen müssen?
    Man muß es nicht mögen, aber akzeptieren könnte man es.

  • adorado

    Die Gesellschaft will verschaukelt werden. Wir wollen in Lana unsere Traum-Lolita sehen, solange bis die Medien oder das Web oder ein Spot uns den nächsten Super-Hype ankündigen. Dann ist Lana nur noch die leere Hülle, zu der sie sich selbst hat machen lassen.

  • Detlef Piepke

    Ääähhh … was möchte Frau Bleuel hier mitteilen? Desillusionierung??? Bei einem Album das in fast ganz Europa auf Platz 1 steht und in den USA auf 2??? Ich bin lediglich Beobachter, kein Fan. Aber ich verstehe einfach nicht, was da oben geschrieben steht. Keine Ahnung, ob Frau Rey live “Klasse” besitzt, aber Amy Winehouse z.B. war live nur interessant, wenn sie mehr als nur angetrunken war, ansonsten extrem langweilig. “Die Frau funktioniert nicht als Ikone”, ja ööhh warum sollte sie auch? Das will sie offenbar gar nicht, wie ich einem Interview entnehmen konnte. Und dieses dauernde “man” und “wir”. Furchtbar. Zu Ppstars gibt es doch nun mal extrem unterschiedliche Sichtweisen, da verbieten sich “wirs” und “mans”! Madonna z.B. ist ein Showgirl, das ausschließlich von Männern produziert wurde und wird. Und die Produktion war die zentrale “musikalische” Message. Warum das selbst bei Feministinnen gut ankam, war erstaunlich, aber keineswegs vorbildlich.
    Oder ist es vorbildlich oder “ikonenhaft” 60er Jahre Soul nachzuspielen?
    Na ja, … ich verstehe einfach nicht, was Frau Bleuel da zu sagen hat. Sehr merkwürdig.

    Detlef Piepke

  • mitchomitch

    Enttäuschte Erwartung. Jetzt mal Hand aufs Herz, hat man hier nicht einfach viel zu viel erwartet und zu viele Vorschusslorbeeren verteilt? Da war teilweise sogar von einer zweiten Lady Gaga oder neuen Madonna die Rede. So ein Hype, und das alles wegen eines einzigen Songs, der zum Youtube-Hit wurde. Es macht doch vor dem Hintergrund überhaupt keinen Sinn, wenn nun alle über Lana del Rey herfallen. Sie hatte ihren Hit, wie so viele, und das ist in Ordnung. Wenn man sich schon aufregen will, dann über den Kommerzialisierungswahn, einer seelenlos-durchindustrialisierten Musikbranche, die junge Talente im Eilschritt im Karrierefahrstuhl bis zu den Sternen hochschießt, um sie anschließend von der höchsten Zinne wieder in die Niederungen der Realität zurück stürzen zu lassen.

  • yc

    Tut mir Leid. Ich kann den Veriss der Frau nicht unterstützten. 2 Songs auf yt? Ich kenn da mind. 4. Und schon lange vor diesem Hype (der mir auf die Nerven geht) war sie mir bekannt. Zugegeben ist sie live bis jetzt eine Katastrophe und auch waren nicht alle Songs gut von von ihr. Aber es war halt mal etwas neues, bzw. auch altes. Ich fand den Stil auf jeden Fall Klasse. Schade, dass sie auch probiert hat, mit Gewalt reich zu werden.

    mfg

    yc

  • Violetta

    Platz 1 fürs Album in über 15 Ländern (inkl. Deutschland) spricht für sich:
    Gratulation an Lana Del Rey!!!

  • Bold7777

    Liebe Nataly Bleuel,

    sorry, selten so einen Käse gelesen.
    Woher kommt Ihr Hass auf Lana del Rey?
    Warum ist sie eine “Mogelpackung”? Was hat sie versprochen oder verbrochen?

    Steve Jobs war menschlich ein A…loch, was kein Schwein interessiert, aber jedem (vor allem Journalisten) das iPhone heute an der Hand festgewachsen ist.

    “Die Lieder hören sich an, als hätte ein Verhaltensforscher alles in einen Text geschmissen, mit dem man sämtliche Schwellkörper dieser Erde zum Pulsieren bringen kann.”
    Was haben Sie für eine seltsame, um in Ihrer Sprache zu bleiben, “mega-reaktionäre” Fantasie? Mir als Mann kommt beim Hören der Lieder aber was ganz anderes in den Sinn ….

    “Mit aggressiv passivem Sex.”
    Hä????? Den möcht ich mal erleben ….

    “Musikalisch: Das Album ist daneben.”
    Find ich überhaupt nicht, mich hat schon lange keine Stimme so berührt … aber nicht wie Sie jetzt wieder denken. Klar ist es Mainstream – ja und?

    “Darstellerisch: Lana del Rey fehlt die Klasse, die sie verheißt.”
    Bei anderen würden Sie schreiben: “Ach ist sie herrlich unbedarft geblieben …”

    “Technisch: Diese Frau funktioniert nicht als Ikone.”
    Wollte sie das jemals sein?

    “Künstlerin, die mal als Lana del Rey bekannt gewesen sein wird, ”
    Wow, Sie sind Hellseherin! Bitte sagen Sie mir: Wird 2012 wirklich die Welt untergehen?

    Viele Grüße

  • Frank

    Sorry, ich habe selten so einen gequirlten Mist gelesen! 1. Es gibt sicherlich eine Reihe dankbarerer Kandidaten für Verriss! 2. Mehr sachlicher Inhalt und weniger selbstgefälliges Geschwafel auf Germanistikstudentenniveau täten dem Artikel gut. Aber vielleicht schreibt man ja so als ambitionierter Jungjournalist mit (pseudo)humanistischem Anspruch? By the way: Schon mal einen Film mit Rita Hayworth gesehen oder nur schnell bei Wikipedia “recherchiert“? ;-)

  • Michael Risse

    Die Süddeutsche hat wohl redaktionelles Winterloch.Selten so gelacht!
    Wie wär’s wenn man mal Müllmänner interviewt oder sich mit den Erkenntnissen von Steven Hawkins beschäftigte.Blödmänner &-frauen

  • Jara

    Moinsen,

    ich fand Videogames hörte sich noch ganz gut an, als ich aber dann das Youtube-Video sah und die Tusse mit den aufgespritzten Lippen. Hilfe.

  • Chloe

    Es ist ein mega-reaktionäres Frauenbild…Valium..Depression..”schneid mir doch die Pulsadern auf”..bla bla bla..wieso?weshalb?warum?..
    Das Album ist cool, die Stimme besonders..total entspannt..”chillig”..
    Bitte doch nicht gleich steinigen..also echt..na ja..

  • Cat Vodi

    soll dieser Text intellektuell sein? So viel blödsinniges Seifenblasengeblubber selten auf einmal zu lesen bekommen….die Autorin kommt mit dem Frauenbild von Lana del Rey nicht klar… (es gibt sie also doch noch die “richtigen Feministinnen – sie verstecken sich allesamt als Kritikerinnen von, noja – eben Frauen, was sonst?) – aber wieso ist das Album daneben? DAS ALBUM übertrifft alle Erwartungen, u. ist Nummer 1 in den Charts – Lana del Rey muss was richtig gemacht haben – die Frau, die das schrieb hat leider überhaupt keine Ahnung von guter Musik, ist taub, über 80 und hört am liebsten die Wildecker Herzbuben

  • B_

    Hätte nie gedacht, dass ich das mal sage, aber ihr Artikel ist erheblich schlechter als der auf Bild.de vom Rolling Stones. Kann nichts von dem, was sie schreiben nachvollziehen. Eventuell haben sie auch völlig falsche Erwartungen an Miss Grant? Ich finds auch schade, dass sie aus der Industrie-Retorte kommt, aber so sehr man Pop ala Madonna-Spears hasst. Für “Video Games” und “Born to Die”(das Album) haben Universal und Lana del Rey Anerkennung verdient. Zweifel an sich bekommt die junge Dame sowieso nur von “Shitstorms” die einem am Allerwertesten vorbeigehen sollten und Verrissen wie diesem, die auf Shitstorms was geben. Welcome to Internet…

  • patricia

    Ich hätte laut gelacht, säße ich nicht gerade in der Bibliothek. Vielen Dank für diesen Artikel!
    Und nun zu Lana: Videogames hin oder her – wer ihren schrecklichen Auftritt bei Inas Nacht gesehen hat (ich hatte die Live-Ehre noch nicht…), weiß, was das meiner Meinung nach für eine Un-Künstlerin ist und wie schnell sie hoffentlich wieder weg vom Fenster ist, um besseren, authentischeren und Freude bringenden Musikern Platz zu machen!

  • Cat Vodi

    is doch egal, wenn das Image fake ist…die Mucke is doch super…

  • Daniela

    Man kann es mit der Miesmacherei auch uebertreiben. Was ist an ihrer Musik denn so Mainstream? Genau weil ihre Musik ja so anders ist, ist ihr Album auch auf Platz 1! Sie entspricht nun mal nicht den aufgetakelten Lady Gaga’s und Katy Perry’s. Und von denen kann man ja erst Recht nicht behaupten dass sie singe koennen. Und dann hat sie eben eine dicke Lippe. Adele ist ueppiger hat aber einer der schoensten Stimmen die ich jemals gehoert habe. Aber die Autorin dieses Artikels goennt es wohl der lieben Lana del Rey nicht dass sie so urploetzlich beruehmt geworden ist. Das wird schon seine Gruende haben. Meiner Ansicht nach icst das ein tolles Album, mal was aderes :)

  • laMove

    die videos vom snl live auftritt von lana del ray belegen die ansichten der autorin.

  • ottensen63

    Im NDR3 bei “Inas Nacht” war Lana Live zu Hören. Das muß eine andere Lana del Rey gewesen sein, als die, über die hier im Artikel geschrieben wurde. Grottenjournalimus, Frau Bleuel. Shitstorms are made by Shitheads.

  • Sarah

    Ich habe Lana del Rey nie so gesehen wie alle hier. In Interview hat sie gesagt, dass sie diese ganze Berühmtheits-Kiste nicht miteinkalkuliert hatte und ihr das auch nicht gefällt. Dass ihr das Schreiben am wichtigsten ist, das Schreiben von Liedern. Ihre Lieder finde ich fantastisch, es sind wunderschöne Melodien dabei und die Texte haben wenigstens mal Inhalt. Lana del Rey ist alles andere als Mainstream, sie ist etwas ganz eigenes und wird sich von Leuten wie dieser Autorin hoffentlich nie beeinflussen lassen. Gut, live ist sie eben nicht der Hammer, trotzdem hat sie uns wunderschöne Lieder gegeben und mit ihrem Stil Inspiration. Ich interessiere mich wieder viel mehr für Mode und Trends der vergangenen Jahrzehnte und finde dort soviel schönes. Es macht mir Freude, Lanas Lieder zu hören und mitzusingen und ich freue mich immer, wenn ein neues Video herauskommt. Wer mit ihr ein Problem hat und meint, sie würde eh wieder bald in der Versenkung verschwinden, kann ja einfach warten. Der Autorin rate ich zu Oropax, falls es unerträglich wird, ferner dazu, sich Zynismus und Schlechrederei in diesem Maße abzugewöhnen, es klingt doch reichlich verbittert.

  • Maria

    Wie einfach mal alle meinen sie zu beschimpfen oder seine unsachliche Meinung kund geben zu müssen…
    Ich finde Lana hat eine einzigartige Stimme, sehr kräftig und reicht von sehr tief bis sehr hoch, sie sieht sehr weiblich und geheimnisvoll aus und spiegelt die 50er 60er Jahre wieder. Am meisten regt mich allerdings auf, dass man an ihrem Charakter rum mekkert. Soll sie sich denn, nur weil sie jetzt eine öffentliche Person ist, um 180° ändern oder was? Sie beleidigt keinen, ist nicht aufdringlich und sonst auch nichts schlimmes. Meiner Meinung nach ist das gehate hier alles nur purer Neid. Einfach mal leise sein wenn man keine Ahnung hat…

  • Lucky2013

    @Sarah, dem kann ich nur zustimmen.
    Ich finde Lana del Rey einfach faszinierend.

  • Pfft.

    …mainstream finde ich Lana del Rey überhaupt nicht.

    Im allgemeinem Wiederspreche ich dem Verfasser maßlos- Lana del Rey ist grandios.

  • Ivana. ?

    Ich finde es einfach nur daneben was die das für eine *** herschreiben. Ihr Album ist SUPER, ihr Song, “Summertime Sadness” ist weltbekannt. Sie ist hübsch und ich finde sie ist sehr talentiert.
    Ihre Stimme ist einfach super, und sie ist keine Miley Cyrus Skandalnudel.

  • Phil

    Ich halte diesen Artikel hier für nichts anderes als Stimmungsmache auf niedrigstem Niveau, hier wird Versucht eine sehr gute Sängerin mit einzigartiger Stimme auf zynische Art und Weise schlecht zu reden.
    Lana del Rey hat eine Stimme die absoluten Wiedererkennugswert hat und ihre Texte sind Inhaltlich meist sehr anspruchsvoll im Vergleich Mainstream.

    Vielleicht reicht der Horizont der Autorin acuh nicht aus um das nachzuvollziehen, aber dieser Artikel ist nicht Objektiv und zudem in so extremen Maße zynisch, dass er als glatte Rufschädigung zu bezeichnen ist.

  • Phil_N

    Meiner Meinung nach ist dieser Text nicht mehr als eine Talentlose ansammlung von teils falschen Informationen mit der Qualität eines niederschmetternd
    unprofessionellen Klatschblattes.
    Die Teils beleidigend wirkenden und zynischen Texte sind nichts als Schlechtrederei, Mienungsmache und literarisch verkörperter Neid.
    Wer der Meinung ist Lana del Rey könne nicht singen sollte sich erstmal Blue Jeans, Bel Air und Ride anhören und sich dannach fragen wie viele andere Künstler mit einer wenigstens annähernd genauso außergewöhlichen Stimme er kennt.
    Ich kann der Meinung und dem Leitmotiv der Autorin nur widersprechen, meiner Meinung nach ist Lana del Rey eine der besten Sängerinnen in den letzten zehn Jahren.

  • Sascha

    Ich bin ja von der Süddeutschen und dem SZ Magazin viel gewöhnt, aber solch einen Schund nicht. Über Geschmack kann man immer streiten, aber das hier grenzt an vorsätzlichem Verriss. Der Text ist fachlich teils falsch, mit sehr gewagten Aussagen bestückt und handwerklich einfach auf Realschulniveau.

    Ich will hier Lana Del Rey nicht loben oder kritisieren, Born to Die hat mirfür ein Popalbum durchaus gut gefallen, vor allem da ich normalerweise eher rockig höre, aber so einen idiotischen Artikel kann ich nicht unkommentiert lassen.

  • Christiane

    Ich hörte Lana Del Rey, natürlich, das erste Mal im Radio und es stach heraus, weil es NICHT nach Mainstream klang! Sie hat einen tollen Look, den es im aktuellen Show-Biz kein zweites Mal gibt, ihre Stimme ist speziell und wandelbar und ihr Sound einzigartig! In meinen Augen hat die Frau, abgesehen von den Collagen-Lippen- alles richtig gemacht! Wer sie nicht gut findet, der versteht sie einfach nicht!

  • Sam

    Lana Del Rey ist einfach der Hammer!
    Die hat eine geile Stimme, geile Musik,
    Geiles Aussehen, kann Lieder schreiben
    Und ist einfach die Lady unter den heutigen
    Stars. Ihre Lippen sind am Anfang zu dick
    Gewesen aber sie sind der Wiedererken-
    nungswert. Ihre Konzerte sind klasse! Sie
    Steht vor einem und man hat Angst das sie
    Hin fällt und wie eine Porzellanpuppe zerbricht.
    Sie schwebt förmlich.

  • Sam

    Und außerdem lassen wir ihr einfach ein paar Jahre jeder Brauch seine warm werd fase um sich selbst zu finden! ;)

  • Sam

    Und außerdem lassen wir ihr einfach ein paar Jahre jeder Brauch seine warm werd fase um sich selbst zu finden und zu perfektionieren.! ;)
    Ich glaube aber sie ist schon fast angelangt.